Der lustigste Weg für ein langes Leben

Shownotes

Freundschaften machen unser Leben schöner – und offenbar auch länger. Studien zeigen: Wer sozial gut eingebunden ist, tut damit auch seiner Gesundheit etwas Gutes. Doch Freundschaften zu pflegen und neue Menschen kennenzulernen, wird mit zunehmendem Alter oft schwieriger. Wie das gelingen kann, erklärt Ebongo Tshomba, Psychotherapeutin bei der Onlinepraxis santé24.

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00:00:01: Länger gesund wird

00:00:02: präsentiert von

00:00:03: Toyota.

00:00:04: Enjoy Toyota Electric!

00:00:12: Und von Sonne, der Online-Praxis von Svika.

00:00:16: Weil Gesundheit alles ist.

00:00:19: Wie häufig wachst du deine Eltern und wie viele Mal im Monat gehst du mit deiner besten Freundin ein?

00:00:25: Wir persönlich sind freundschaften mega wichtig und ich gebe viel zu meiner Familie und meine Freundinnen zu sehen.

00:00:33: Jeden Sonntagabend essen wir beim Mami und das Wochenende ist meistens schon weit im Vorhaus verplant für die Treffen mit meinen Freunden.

00:00:42: Das braucht Organisation und viel Zeit, aber die gute Nachricht ist es lohnt sich nicht nur für den Spassfaktor sondern auch für unsere Gesundheit.

00:00:52: Freundschaften machen unser Leben laut neusten Forschungsergebnis nämlich nicht nur schöner sie können es nämlich auch massiv verlängern.

00:01:12: Mein Name ist Sinalvisetti und ich möchte mich so lange wie möglich gesund bleiben.

00:01:16: Und ich nehme an, du auch, sonst wirst du jetzt nämlich nicht zu lassen.

00:01:20: Für das brauchen wir aber nicht nur einen gesunden Lebensstil mit viel Bewegung, Sport und gesundem Essen sondern auch soziale Kontakt!

00:01:29: Eine Studie, die in den Fachzeitschriften Perspektives und Psychological Science veröffentlicht wurde, zeigt, dass Einsamkeit Sterberrisiko um rund sechsundzwanzig Prozent erhöht.

00:01:43: Das heisst im Umkehrschluss, wer gut vernetzt ist und sich auf seine Freundinnen und Familien verleiht.

00:01:49: Er lebt häufig nicht nur länger sondern auch mit einer höheren Lebensqualität.

00:01:54: In guter Gesellschaft erleben wir weniger Stress und produzieren so weniger Stresshormon.

00:01:59: Das führt wiederum zu einem stärkeren Immunsystem und ich würde sagen das ist schon mal hervorragend!

00:02:06: Aber sind wir mal ehrlich, Freundschaften pflegen und v.a.

00:02:09: neue Freundschaft finden ist im erwachsenen Alter eher schwierig und manchmal auch eine Zeitfrage.

00:02:15: Wie man das angehen könnte, erzählt uns heute Ebono Chomba in Psychotherapeutin bei der Online-Praxis Sante Vierundzwanzig von SWIGGA.

00:02:24: Willkommen für uns im Studio Frau Chombas!

00:02:27: Danke.

00:02:29: gesunde Essen, viel Sport treiben und schlafen.

00:02:33: Das tut alles in grossen Teilen dazu ein, dass wir eben das gesundes Leben haben.

00:02:37: Aber warum ist der soziale Kontakt genauso wichtig?

00:02:43: Wir Menschen sind soziale Wesen.

00:02:45: Wir sind von unserer evolutionspiologischen Geschichte herausgelegt, ganz viel mit anderen.

00:02:56: in sozialen Kontext sind, dass wir miteinander interagieren und kooperieren.

00:03:02: Unsere Vorfahren waren in Gruppen unterwegs, in nomadischen Gruppen, die umhergezogen wurden – und wir waren fest darauf angewiesen, miteinander zu kooperierenden.

00:03:14: Dazu kommt, wenn wir auf die Welt kommen, ganz schnell auch die Hilfe angewiesen sind von unseren Eltern.

00:03:21: Also wirklich auch überlebenswichtig ist für uns, dass wir mit anderen zusammen sind und unsere Anderen unterstützen.

00:03:28: Und darum kommen wir, wenn man uns einsam fühlt oder eben zu wenig soziale Kontakte hat und unser Körper so in eine Stressreaktion, so in ein Überlebensmodus.

00:03:38: Das bedeutet für uns eigentlich wie so ein bisschen, dass irgendwie Gefahr um ihn ist?

00:03:44: Ich glaube für mich gilt das alles, was Sie jetzt gesagt haben.

00:03:48: Ich bin jemanden, der mega gerne Freundschaft hat.

00:03:50: aber es gibt auch Leute, die dankend eher Energie aus Melaise oder brauchen so megare Inseln für sich.

00:03:56: Stimmt denn das für alle Menschen gleich fest?

00:03:59: Genau!

00:03:59: Das ist ein guter Punkt.

00:04:00: Das trifft natürlich nicht für alle gleich stark zu beziehungsweise man braucht alle soziale Kontakte aber wie viel und wie häufig Das macht einen Unterschied.

00:04:11: Und vor allem die Qualität der sozialen Kontakte oder wie es emotional unterstützt.

00:04:18: Wir fühlen uns auch in diesen sozialen Context, das ist ganz wichtig!

00:04:22: Es gibt also introvertierte Leute, die hier geniessen.

00:04:26: Wenn sie am Samstag oben alleine daheim sind ... Aber für diese ist es auch wichtig, dass sie zumindest eine oder zwei Personen haben, die sich vertrauen können und wissen, die sind für mich da, wenn irgendetwas ist.

00:04:38: Und dann gibt es extrovertierte Menschen, für die es den Horror-Samstag oben allein gibt.

00:04:41: Die würden am liebsten an fünf verschiedene Partys gehen.

00:04:45: Genau!

00:04:46: Auf allen Hauchzeiten, Gleichzeitigtanzen... Wer ist denn besonders betroffen von ... Gibt es hier eine Bevölkerungsgruppe oder ein alter?

00:04:58: Ja, da gibt es verschiedene Bevölkerungsgrupper.

00:05:00: Einerseits sind ältere Menschen oft von Einsamkeit betroffen oder gefördert, einsam zu werden, wenn Partner wegsterben und Freunde kreisen.

00:05:13: Oder auch wenn sie v.a.

00:05:14: mobil eingeschränkt sind.

00:05:17: Dann Menschen mit Migrationshintergrund, besonders wenn sie keine Familie haben.

00:05:22: familiären Nachzugs mitgenommen haben, sind gefördert.

00:05:27: Menschen aus der LGBTQ-Community, wenn sie wenig Bezug zu dieser Community haben, dann sind sie geförd, einsab zu werden.

00:05:37: Insbesondere seit der Corona-Pandemie auch junge Erwachsenen hin, also zwischen den Achtzehn und Dresge sind gefört, einsam zu werden oder berichten über mehr Einsamkeit als vorher.

00:05:49: Ja das sind glaube ich so die wichtigsten!

00:05:51: Gruppen.

00:05:52: Einfach weil sie gerade in einer Zeit, wo eigentlich Teenager ihnen mega viele Freunde haben oder auch das mega wichtig wird sich mit den Freunden zu treffen dass wir nicht so gehören und es dann geklemmt haben?

00:06:07: Ja genau das ist eine Hypothese.

00:06:09: aber mir ist immer noch daran zu untersuchen was geht denn das genau?

00:06:12: Wenn die Rolle spielt sicher auch Umbrüche oder wenn man ein neues Studium anforden in eine andere Stadt zieht Genau, das spielt alles auch ein Rollen.

00:06:22: Das sind Phasen, die wir alle immer wieder Einsamkeit erleben oder durch Trennungen oder mit grosser Umbrüche gibt in unserem Leben und im sozialen Netz aufbauen müssen.

00:06:32: Jetzt gibt es einen Kreislauf der Freundschaften, weil das im Verlauf des Lebens etwas schwankend ist oder sich anders entwickelt.

00:06:40: In den Jugendjahren sind Freundschafte sehr wichtig aber irgendwann verschieben sich Prioritäten.

00:06:46: Plötzlich ist die Karriere halt wichtiger im erwachsenen Alter oder eben auch den Fokus auf Familie und Familiengründung.

00:06:55: Wieso tun wir dort oft nach einer Priorität anders setzen?

00:07:02: Und die Freundschaften geraten so ein wenig in den Hintergrund?

00:07:05: Ich glaube, einerseits ist der Stellenwert von der Karriere unserer westlichen Gesellschaft sehr hoch.

00:07:10: Die Studie zeigt auch, dass wir generell den Wert von Arbeit und Materiellen überschätzen und den Nutzen der sozialen Beziehungen unterschätzen.

00:07:23: Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich für einen Job in eine andere Stadt ziehe und mein sozialer Netz ein Stück weit zurücklaufe und dort die Medistanzahl.

00:07:30: Und das Zweite, was du gesagt hast, sind die Phasen, bei denen wir Familiengründen haben.

00:07:35: Das ist eine Phase, wo viele auch Einsamkeit empfinden, obwohl sie eigentlich sehr viel soziale Kontakt haben.

00:07:41: aber gerade wie so ... dass auch eine grosse Umbruchsphase ist und all die soziale Kontakte weniger werden oder man ganz aktiv an den Freundschaften arbeiten muss, um diese zu beinhalten.

00:07:52: Einfach für sich das Lebensweg so fest auseinanderentwickelt.

00:07:55: Und wenn man also ein bisschen isoliert ist dann je nachdem in der Familie.

00:07:59: Man hat zwar intensiv Kontakt aber es sind wie immer die gleichen Inputs- und Einflöße.

00:08:05: Genau, genau!

00:08:06: Es gibt solche soziale Einsamkeit... Subjektives Gefühl hat man zu wenig soziale Kontakte.

00:08:12: Dann gibt es aber auch die emotionale Einsamkeit, dass man das Gefühl hat, man kann sich weniger auf andere Menschen verlassen – also gerade an Leute, die ganz viel in Kindern haben, wo sie sich darum kümmern müssen und dann vielleicht noch Angehörige, bei denen sie sich auch darum kümmern können.

00:08:31: Sie haben oft die emotionale Einsamkeit.

00:08:33: Oder dass sie selbst noch jemanden haben, der sich darauf verlassen könnte.

00:08:39: Obwohl sie ganz viele soziale Kontakte haben.

00:08:41: Reden wir darüber, was konkret im Körper passiert, wenn man über lange Zeit einsam ist?

00:08:47: Was gehen hier für Prozesse ab?

00:08:51: Was können wir nachweisen und untersuchen, ist das Kortisol ... Langeinsam ist, also chronische Einsamkeit.

00:09:00: Wie gesagt, wir haben immer wieder Phasen, in denen man kurzfristig einsam sind über ein paar Tage oder vielleicht auch über eine Woche hinweg.

00:09:09: Aber wenn wir langeinsam sind, also kronisch-einsam über Monate hinweg und ... Wir haben weniger soziale Kontakte als wir es wünschen.

00:09:19: Dann kann das dazu führen, dass wir einen chronisch erhöhten Cortisol-Spiegel haben, was sich wiederum negativ auf den Blutdruck auswirkt – also eine hohe Blutdrücke gefahren sein kann.

00:09:32: Ein chronischer Entzündungswert kann ein Gefahr sein.

00:09:35: Das ist auch unser Immunsystem.

00:09:38: reagiert und dass dann langfristig auch Gefäße geschädigt werden.

00:09:43: Das Risiko für Diabetes steigt also ganz viele negative gesundheitliche Folgen, die so chronische Einsamkeit haben kann.

00:09:52: Ich habe gelesen, dass chronische Einsamkeit anschädlich sein als Rauch ist.

00:09:56: Stimmt

00:09:58: das?

00:10:00: Ja, das klingt sehr knackig und gut!

00:10:07: Ja und nein, es ist sehr vereinfacht.

00:10:10: Rauchen hat wie so ganz direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit oder zum Beispiel Gefäßschädigungen.

00:10:19: Einsamkeit indirekter wirkt.

00:10:21: Über eine Korte Soll spiegelt und Einsamität ist auch viel komplexer, das Komplexeres Konstrukt.

00:10:28: Menschen, die einsam sind,

00:10:29: z.B.,

00:10:30: sie gehen weniger zum Arzt.

00:10:32: Sie bewegen sich oft weniger.

00:10:33: Da kommen viele Aspekte dazu, die ja auch noch auf Gesundheit wirken.

00:10:38: Darum ist der Vergleich jetzt einfach.

00:10:41: aber es ist sicher beides ungesunder.

00:10:47: Wie merke ich dann konkret, wenn die Einsamkeit meine psychische Gesundheit anfängt zu belasten?

00:10:57: Einerseits kann das sein, dass man es körperlich merkt.

00:11:01: Man weiss

00:11:02: z.B.,

00:11:02: dass Menschen, die einsam sind, weniger gut schlafen.

00:11:07: in einem durchhaften, leichten Alarmzustand oder Stresszustand.

00:11:12: Das kann sich wie auf das Schlafen auswirken, dass man weniger schläft und dann auch gereizt ist mehr erschöpft.

00:11:18: Dann auf der psychischen Ebene ... Ich kann es bei chronischer Einsamkeit dazu führen, dass sich die Wahrnehmung verändert.

00:11:27: Wenn ich in den sozialen Kontext komme, nehme ich diese negativen Wörter als sie sind.

00:11:31: Ich habe dann das schnellste Gefühl an und habe mir jetzt schräg angeschaut.

00:11:35: oder da lächelt mich ja niemand an oder die Leute mögen mich nicht.

00:11:40: Es gibt einen Spiral ...

00:11:43: Man

00:11:44: kommt wirklich aus der Übung?

00:11:45: Genau!

00:11:45: Und darum ist es umso wichtiger so Leuten wieder... und da braucht es oft das Umfeld, was mithilft, dass man aus diesen negativen Gedanken-Spiralen rauskommt.

00:11:55: Sind wir heute gesellschaftlich gesehen einsam als noch vor zwanzig Jahren?

00:12:00: Was ist Ihre Einschätzung?

00:12:03: Also Einsamkeit ist sehr schwierig zu untersuchen.

00:12:07: Es wird schon seit den siebziger Jahren untersucht, aber es ist schwierig ganz genau zu sagen, werden wir jetzt tatsächlich einsamer so als Gesamtgesellschaft?

00:12:15: für die Bevölkerungsgruppe, wo man am besten nachweisen können, sind tatsächliche junge Menschen?

00:12:22: Oder zumindest seit der Corona-Pandemie ... einsamer sind.

00:12:28: Das ist ähnlich wie bei allgemeinen psychischen Erkrankungen.

00:12:31: Wieso schwierig ist das zu messen?

00:12:33: Wie sich das entwickelt hat über die Jahre hinweg, kann man es nicht definitiv sagen dass es für alle Bevölkerungsgruppe zutrifft.

00:12:40: aber Jugendliche und junge Erwachsene sind tendenziell in den letzten Jahren einsamer wurden und auch psychisch belasteter.

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00:12:56: wenn wir jetzt Anregend Qualität versus Quantität.

00:13:00: Was ist wichtiger?

00:13:01: Viel, Freunden und Freunde zu haben oder ein paar wenige dafür richtige, die mir richtig viel geben?

00:13:09: Das kann man relativ einfach beantworten.

00:13:12: Wenige, die uns aber für richtig und viel geben.

00:13:16: Also gute qualitative Freundschaft sind wertvoller als ganz viele lose soziale Kontakte.

00:13:25: Dass wir uns verlassen können Das ist wichtig.

00:13:27: Es gibt uns das Gefühl von Sicherheit, von Einbundensein und Verbundensein.

00:13:32: Das ist natürlich auch wieder individuell abhängig, wer was schätzt oder wie introvertiert, wie extrovertiert ist so aber im Groben kann man sagen dass Qualität wichtiger ist.

00:13:42: Und macht es jetzt einen Unterschied ob meine Kontaktfamilien sind?

00:13:46: Also geschwisterte älteren Kinder oder ob sie Freundschaften sind?

00:13:52: Beides so ein Vor- und Nachteil.

00:13:54: Die Familie kann wie eine gute Basis sein, wie es ein Halt im Leben geben kann oder einen Boden geben.

00:14:03: Es ist aber wichtig, dass die Beziehungen in der Familie auch gut sind, damit sie den positiven Effekt haben.

00:14:12: Familie können wir alle einschränken und belastend sein.

00:14:18: Und Freundschaften sind ja oft gewählt, oder sind in der Regel gewählt und haben darum nochmal eine andere Qualität.

00:14:25: Sie sind oft auch mit mehr Leichtigkeit verbunden, wir lachen mehr, dann wird mehr Oxytotin ausgeschüttet, oder das ist ... Freundschaftinnen haben hier noch mal eine andere Kualität, wenn sie manchmal weniger verbindlich sind.

00:14:37: also tiefe enge Freundschaft sind genau so gut wie gute qualitative Familienbeziehungen.

00:14:46: Und wie sollte so eine Freundschaft sein, die gesundheitsfördernd ist?

00:14:50: Was zeichnet ihr aus?

00:14:52: Also ganz wichtig ist, dass sie auf Augenhöhe ist.

00:14:55: Dass sie ausgeglichen ist oder dass kein Machtgefälle besteht und das Gehen und Nähen ein Stück weit ausgeglichene ist.

00:15:05: Das kann phasenweise braucht jemand mehr Unterstützung und weniger in der Freundschaft aber ... plus-minus sollte das ungefähr ausgeglichen sein, dass ich genug teilen kann von mir und genug emotionale Unterstützung bekommen.

00:15:19: Und umgekehrt, dass sich auch emotionale Unterstützungen geben.

00:15:24: Und dann ganz wichtig ist natürlich bei Freundschaften, dass wir es einfach schön zusammen haben, dass man gute Erlebnisse hat, gemeinsam lacht und Spass hat – genau!

00:15:36: Das, was sie gesagt haben ist unwichtig und ich habe das aber auch schon in einer Freundschaft erlebt, dass es auf einmal gekippt hat.

00:15:42: Dass sich das Gefühl geht, die andere Person nimmt auf einmal viel mehr Raum ein.

00:15:45: Es geht nur noch um ihre Probleme.

00:15:48: Eine Stimme für mich nimmt.

00:15:49: Es sucht mir irgendwie mehr Energie als wenn man irgendetwas gibt.

00:15:53: Könnte eine Freundschaft sich auch so verändern, dass man irgendwann das Gefühl hat, jetzt richtet es glaube ich mehr Schaden an, als dass es mir hilft nicht... einsam zu sein.

00:16:07: Genau, ich glaube das trifft allgemein auf Beziehungen zu sowohl Freundschaften als auch Verwandtschaftsbeziehungen.

00:16:13: oder wenn es kippt oder immer in einer Dynamik ist wo jemand mehr gibt also bekommt oder wo auch viel Negatives um ihn ist dann kann es schädlicher sein.

00:16:25: wir spürten dass man sich oft einsamer oder schlechter oder erschöpfter fühlt.

00:16:31: noch so Kontakt und dann ist es nicht mehr gesundheitsfördernd.

00:16:35: Reden wir also über toxische Beziehungen.

00:16:37: Oder ist das noch mal ein anderes Level?

00:16:41: Taxische Beziehen, wobei der Begriff ja auch wieder sehr gross ist, was man darunter versteht.

00:16:47: Aber Beziehung, die sehr stark durch Negatives geprägt sind oder ... Bei toxischen Beziehungen fehlt oft dann auch eine Sicherheit.

00:16:55: Die erlösen natürlich auch ganz viel Stress aus und Stress über eine längere Zeit, also toxische Beziehung über Monate oder Jahre oder ist natürlich nicht gesundheitsfördernd weil sie aber Stress auslöst, weil wir uns nicht sicher fühlen können in dieser Beziehungszeit.

00:17:11: Was machen wir in diesem Fall?

00:17:13: Distanzieren!

00:17:16: distanzieren, genau gesunde Beziehungen suchen.

00:17:19: Beziehung, die uns gut fühlen und erfüllen, nähern sich unsere Sicherheit.

00:17:24: Bei meinem Umfeld beobachte ich oft, dass Frauen mehr darauf geben, mehr Zeit investieren in ihre Freundschaften.

00:17:34: Und Männer, gerade wo wir so nahe sind, sind etwas schlechter drin.

00:17:38: Es bleibt auch immer bei uns hangend, Wieder ein Datum suchen, gemeinsam etc.

00:17:45: Ist das einfach so eine Plumpi-Stereotypisierung?

00:17:48: Oder was sagen die Wissenschaftler vielleicht auch

00:17:51: dazu?

00:17:52: Also wir Frauen sind anders sozialisiert oder soziale Beziehungen sind für Frauen... Wir werden darauf trainiert, soziale beziehung zu pflegen.

00:18:03: Stück weit und Männer weiss man auch aus Studien Die haben oft eher die emotionale Unterstützung von den Partnerinnen.

00:18:16: Sie suchen dann gar nicht so viel soziale Kontakte oder v.a.

00:18:20: tiefem emotionalen Bindungen außerhalb der Partnerschaft und hingegen frauen oft, dass sie in dieser Partnerschaft auch sucht aber das oft auslagerend und tiefe Freundschaften pflegen.

00:18:34: Das macht vielleicht ein Stück weit ... Der Unterschied aus, was du beobachtest.

00:18:40: Einerseits Sozialisierung aber andererseits auch die Ansprüche oder Bedürfnisse an Beziehung.

00:18:46: Also bin ich nicht so falsch mit

00:18:49: dieser Beobachtung?

00:18:50: Eine gute Beobuchtung!

00:18:51: Angesprochen haben wir vorhin schon Seniorenalter, wo es auch schwieriger wird, weil gewisse Menschen müssen einem verlassen.

00:18:58: Vielleicht haben ältere Menschen keine Nachkommen, keine Familie, die für sie sorgt... Wieso ist es aber genau auch dann für sie so schwierig, noch mal soziale Beziehungen aufzubauen oder neue Freundschaften zu finden?

00:19:16: im höheren

00:19:20: Alter ausserfordern, gerade wenn Freundschaften oder Freunde versturben sind.

00:19:26: Auch wenn man mobil eingeschränkt ist und sich nicht mehr so einfach bewegen kann.

00:19:32: Das schränkt natürlich enorm ein.

00:19:34: Ein Radius bekommt er auch?

00:19:36: Genau,

00:19:36: ein kleiner Radius.

00:19:38: Deshalb sind ältere Menschen oft angewiesen, dass wir als Gesellschaft oder Institutionen dafür sorgen, dass mehr soziale Kontakte ganz natürlich können entstehen, wie die Hürden abgebaut werden.

00:19:54: Dass Menschen aufsuchen oder gerade die, die mobil eingeschränkt sind – das ist enorm wichtig, um älteren Menschen ermöglichen, lang gesund zu bleiben.

00:20:06: Wir müssen vielleicht auch in unserer Gesellschaft etwas ändern und wieder lernen, Leute mehr in den Alltag zu integrieren.

00:20:17: Ja, also ich denke es gibt auch super Projekte in diese Richtung.

00:20:22: Also Institutionen oder so mehr Generationenhäuser wo ältere Personen wieder mehr einbunden werden.

00:20:30: Also ganz wichtig ist auch das Gefühl haben gebraucht zu werden und etwas beitragen zu können zur Gesellschaft.

00:20:36: Auch das fördert ganz feste psychische und die körperliche Gesundheit und reduziert Einsamkeit.

00:20:43: Und wie wirken sich Institutionen über die Pflegeheim oder Altersheim auf diese soziale Kontakte aus?

00:20:51: Genau, also so ganz klassische Pflegeheime und Altersheime sind oft eher nicht zu förderlich.

00:20:57: Die Leute sind eher isoliert, leben in den Gemeinschaften und nur mit älteren Leuten zu tun haben.

00:21:04: So mehr Generationenprojekte oder ein Projekt, das die Altershaim mehr integriert sind – in Dorfgemeinschaft oder in Städtengemeinsschaft Die sind nachweislich auch wirklich förderlich für die Gesundheit und die Menschen, die dort leben, sind länger gesünder als sie in so ganz klassischen Institutionen sind.

00:21:24: Und hier hat es noch viel Optimierungspotenzial.

00:21:28: Was kann ich jetzt konkret als Enkelin oder vielleicht auch was Zuchter machen?

00:21:32: Wenn ich sehe, dass mein Grossi oder mein Mami wieder rauskommt, brauche ich etwas mehr Kontakt.

00:21:40: kann man sicher unterstützen indem wir selber Kontakt pflegt und vor allem sind so regelmäßige kleinere Kontakte wertvoller als jetzt.

00:21:52: alle drei Monate mal einen Sonntagsausflug mit dem Grossi zu machen, sondern zwei bis drei Mal in der Woche ein kurzes Telefon oder auch ein Videotelefon.

00:22:01: Das ersetzt nicht den Live-Kontakt aber durch die Regelmäßigkeit fühlt sich diese Person dadurch mehr einbunden und das wirklich so einzplanen kann eine Möglichkeit sein auch zu überlegen was man mit dieser Person geben kann oder was ich vom Grossi noch lernen kann.

00:22:21: Es gibt auch das Gefühl, dass man sich wertvoll fühlt oder nach Rezeptfragen etc.

00:22:29: Lebensweisheiten abholen und alles sind förderlich für die Beziehung.

00:22:34: Und so

00:22:34: ein bisschen geschätzt dann auch viel?

00:22:39: Wenn ich jetzt konkret finde ... Ich will selber aber auch noch mehr soziale Kontakte.

00:22:44: Ich bin jetzt noch nicht geringer.

00:22:48: Da gibt es vielleicht schon Leute, die merken, dass sie wieder mehr rauskommen.

00:22:56: Wie kann man das ändern?

00:23:00: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten je nach Level.

00:23:04: Einerseits haben wir in der Schweiz einen sehr aktiven Vereinskultur.

00:23:09: Das ist eine gute Möglichkeit, über gemeinsame Interessen andere kennenzulernen.

00:23:15: Manchmal auch über ... Lebensphase-Thema, beispielsweise wenn wir eine Familie gegründet haben über älteren Kaffees etc.

00:23:25: oder wenn man gerade aus einer Trennung kommt ist auch diese Möglichkeit andere Leute zu treffen die gerade in so einer Phase sind.

00:23:32: So über Gemeinsamkeiten finden wir oft lichter den Kontakt mit anderen und obwohl die sozialen Medien oft sehr verpönt sind, kann das aber auch eine gute Möglichkeit sein.

00:23:43: zum anderen, um dann wirklich echte Analogik-Kontakte zu knüpfen.

00:23:48: Also es gibt viele Apps inzwischen auch, wo man nutzen kann zum Freundschaftenknüpfen wie Meet Five oder Meet Up oder Bumbleby FF.

00:23:59: Das sind alles Möglichkeiten, um echte Kontakte und echte Freundschaft aufzubauen.

00:24:06: Zum Abschluss aber vielleicht gerade noch ... Das Thema mit immer das Handy in der Hand.

00:24:12: Wenn man im Tram umschaut, haben alle Kopfhörer drin das Handy.

00:24:18: Es ist selten, dass jemand anspricht oder mal mit einer fremden Person auch ins Gespräch kommt und dann findet man vielleicht gar nicht so, was spreche ich mir jetzt an?

00:24:29: Es ist voll komisch!

00:24:33: stören, was in anderen Kulturen schon anders ist.

00:24:35: Wo ich zum Beispiel in Cuba oder so ganz anders erlebt habe.

00:24:39: Denn da gibt es drei Orte in Havana, wo man Internet hat und der Rest wird über die Strasse rübergegriffen.

00:24:45: Man redet wie viel mehr miteinander.

00:24:47: Wir müssen vielleicht auch lernen, uns nicht zu fest isolieren, weil wir uns hinter dem Laptop, hinter dem Handy mit den Kopfhörern im Ohr verstecken.

00:24:59: Es gibt eine Studie aus den USA, die untersucht hat wie ein Leute das empfindet wenn sie in der Metro fahren.

00:25:07: Die erste Gruppe wurde angewiesen gar keinen Kontakt zu suchen mit anderen denn die zweite Gruppe ist angewissen worden aktiv in Austausch zu gehen und die dritte Gruppe war gar nicht eingewissen.

00:25:21: Also die Leute, die in Kontakt gekommen sind mit anderen, wo sie vorher gedacht haben, sie werden diese Fahrt als extrem unangenehm erleben.

00:25:28: Die haben die Fahrt viel angenehmer erlebt.

00:25:31: Also die kleinen Kontakte im Alltag sind eigentlich enorm wertvoll und die tragen auch zum Wohlbefinden bei manchmal mehr als mir denken.

00:25:41: Und die Menschen werden lieber angesprochen von fremden als man denkt.

00:25:47: also es ist ... so dass man das oft auch als positiv erlebt, wenn man von jemandem angesprochen wird.

00:25:54: Und diese fallen natürlich immer mehr weg, die kleinen Kontakte im Alltag.

00:25:59: Es gibt ja inzwischen auch in gewissen Supermärkten Kassen und Blauderkassen, wo man hier extra zu blaudern kann, wenn wir wirklich wieder mal ein wenig eine Interaktion wollen.

00:26:10: Ja, weil man einfach gemerkt hat, dass es viele Leute gibt, die das doch noch schätzen oder sich bewusst sind, dass der Tag verschönern

00:26:19: kann.

00:26:20: Kann man das auch mitnehmen für sich selber?

00:26:22: Wenn man findet, jemand hat coole Schuhe im Dramen.

00:26:25: Dann darf man das gerne sagen.

00:26:27: Unbedingt!

00:26:27: Ich kann vielleicht jemandem eine Freude machen selbst oder von Providien.

00:26:30: Ja genau.

00:26:32: Super

00:26:32: Danke vielmals für diese Einblicke und ihr habt es euch auch wie uns bereits gemacht.

00:26:54: Danke vielmals für die spannenden Fragen.

00:27:13: Merci!

00:27:13: Und von Sonne, vierzwanzig.

00:27:25: Der Online-Praxis von Svika will Gesundheit alles ist!

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