Warum «keine Zeit» meistens nicht stimmt
Shownotes
Zwischen Beruf, Familie und Freizeit bleibt die eigene Gesundheit häufig auf der Strecke. Weshalb gute Vorsätze so oft scheitern und wie sich gesunde Routinen erfolgreich in den Alltag integrieren lassen, erklärt Birgit Schmid von der Onlinepraxis santé24 von Swica.
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00:00:01: Länger gesund wird präsentiert von Toyota.
00:00:04: Enjoy Toyota Electric!
00:00:12: Und von Sonne, der Online-Praxis von Svika.
00:00:16: Weil Gesundheit alles
00:00:18: ist.
00:00:19: Ich würde wirklich gerne mehr Sport machen, aber ich schaffe es einfach zeitlich nicht.
00:00:24: Kennst du den Satz?
00:00:25: Jede von euch hat das sicher schon mal gehört oder vielleicht sogar regelmäßig selber gesagt.
00:00:31: Aber stimmt er auch wirklich?
00:00:32: Haben wir wirklich keine Zeit, oder haben wir einfach keine Lust und setzen unsere Prioritäten anders?
00:00:38: Die Fakt ist nämlich, dass wir Schweizerinnen surfen pro Tag fünf bis sechs Stunden im Internet oder scrollen einfach sonst durch Social Media.
00:00:47: Das zeigt eine Studie der Uni Zürich vom letzten Jahr.
00:00:50: In meinen Augen ist es schon eine tote Zeit, in der wir gut für etwas anderes brauchen könnten.
00:00:55: Zum Beispiel für Freunde und Familien oder aber auch für unsere Gesundheit.
00:01:12: Mein Name ist Dinal Bissetti und ich würde gerne so lange wie möglich gesund bleiben und hätte darum auch gern mehr Zeit für
00:01:19: Sport,
00:01:20: Yoga, Gärtneren, Kochen, Spaziergänge, Gesundheitsessen, mehr schlafen, ja nicht mit!
00:01:28: meinem Körper etwas Gutes zu tun wäre schon noch gut.
00:01:30: Das weiss ich auch, aber irgendwie schaffe es einfach nicht immer mich nach einem strengen hektischen Tag am Abend noch zu motivieren, weil manchmal ist es so auf dem Sofa zu verlockend.
00:01:41: Ich glaube mit diesem Problem bin ich definitiv nicht alleine.
00:01:44: Darum frage ich mich wie wir arbeiten können, uns und unsere Bedürfnisse besser zu priorisieren?
00:01:50: Und wie gelingt es unserer Gesundheit mehr Sorge zu geben?
00:01:53: Um diese Frage zu erklären habe ich mir heute Hilfe in Studio Cold.
00:01:57: Das war in Form der Virgit Schmid.
00:01:59: Sie ist Psychologin, Psychotherapeutin und Coaching von der Online-Praxis Sante Vierundzwanzig für das Wittgang.
00:02:07: Willkommen bei uns im Studio Frau Schmid!
00:02:09: Herzlichen Dank!
00:02:12: Ich würde ja gerne auf meine Gesundheit schauen aber ich habe einfach keine Zeit.
00:02:16: Wie oft gehören sie diesen Satz?
00:02:18: Und was antworten sie darauf?
00:02:20: Das sind sie wirklich nicht alleine.
00:02:23: Ich glaube, das entsteht in jedem Kopf.
00:02:27: Oh, ich habe keine Zeit!
00:02:29: Und nach meinem Dafürhalt ist es kein Zit die fehlt sondern Prioritäten, die man anders sitzt.
00:02:36: und häufig ist es halt so, dass was dringend erscheint, das macht man.
00:02:41: Und gerade Gesundheit wenn wir Keine Schmerzen hat, wenn es einem gut geht.
00:02:47: Ist das nichts Dringendes?
00:02:48: Es ist eher etwas auf die Länge hingesehen.
00:02:51: Darum rutscht es oft häufig hinterher runter.
00:02:54: Also ist es auch ein bisschen ein Ausrede, weil ... Es klingt schon besser, wenn man gesellschaftlich akzeptiert, als wenn ich sage, dass ich keine Motivation habe und keine Lust
00:03:05: habe.
00:03:07: Das würde ich jetzt nicht unbedingt so ausschließlich sagen.
00:03:11: Ich denke, dass sie oft auch ausreden.
00:03:13: Aber häufig heißt es so, ich habe kein Zit.
00:03:16: Was steckt denn dahinter oft?
00:03:19: Und ich glaube, das fühlt sich an.
00:03:21: Ich hab keinen Zit, aber gleichzeitig heißt es eigentlich, ich hab keine Kraft oder Energie.
00:03:31: Und auch natürlich, ich habe keine Lust oder mir fehlt gerade die Motivation.
00:03:37: Es ist manchmal vielleicht gar nicht konkret das Gefühl von keinen Zeit und dann auch eine Art Überforderung oder Erschöpfung wenn Sie jetzt sagen eben ich habe kein Energie weil wir uns am Schluss einfach in einer Wand aufs Opa gehen lassen.
00:03:52: Das ist ein Vielzahl der Fälle so und ich glaube es lohnt sich wirklich nochmal genauer hinzuschauen.
00:03:57: was ist es eigentlich?
00:03:59: Ich würde sagen, ich priorisiere mir auch Bedürfnisse von anderen Menschen viel höher als unsere eigenen Bedürfen.
00:04:09: Und das macht es oft mal schwierig und schwierig.
00:04:13: deshalb, weil auf der langen Rande sind wir eigentlich darauf angewiesen, dass wir gut auf uns schauen, nicht nur wegen uns sondern auch, dass man gut auf andere schauen kann.
00:04:24: Also wir müssen euch immer zuerst bis ich selber heran schaue bevor wir ...
00:04:28: In der Psychologie beschreibe mir das als Selbstfürsorge.
00:04:32: Das Wort Fürsage heißt, er wird ja oft in Bezug auf Beziehungen auf andere Menschen benutzt.
00:04:40: Aber häufig gibt es auch eine Beziehung zu sich selber und darum ist es wichtig, dass man da auf Selbstfürsauge grosser Wert legt.
00:04:50: Aber wenn wir jetzt gerade unterschiedliche Lebenssituationen anschauen, vielleicht ein Mami von zwei Kindern, die nebenbei noch arbeiten und da bleibt wirklich ja nicht mehr viel Zeit für einem selber.
00:05:03: Und ich glaube also über allein Erziehende, wenn wir hier gar nicht erst reden, weil das ist dann gerade nochmal eine ganz andere Situation, dann stimmt ja den Satz, vielleicht keine Zeit habe doch?
00:05:17: Ja!
00:05:17: Natürlich.
00:05:18: Es gibt Lebensphase, die sind herausfordernd dort.
00:05:22: Sie sagen Alleinerziehende aber auch jemanden, der beruflich emotional oder sehr belastet ist.
00:05:31: Da fühlt sich das eher an.
00:05:33: Aber auch dort ist es eher ein Ausdruck an Erschöpfung und eigentlich der Wunsch nach Erholung.
00:05:43: Vielleicht darf ich auch da schon mal einen Tipp einwerfen.
00:05:45: Es geht eigentlich nicht darum, viel selbst für Sorge und immer Selbstfürsorge zu betreiben.
00:05:52: Wir haben manchmal so eine Bild im Kopf Gesundheit.
00:05:54: Braucht ganz viel und wir müssen ganz viel für unsere Gesundheit tun.
00:06:00: Häufig helfen schon zehn Minuten am Tag einen kleinen Spaziergang gemütlich auf dem Sofa-Lieger, ein Buchleser, Entspannungmacher ... Das sind oftmals ganz schöne Dinge, die im Körper helfen zu erholen.
00:06:16: Ah und noch ein Tipp der häufig auch ganz gut... Wirklich sind Fotos anzuschauen, wo man in Ferien war.
00:06:24: Wo es einem gut ging und man Energie tanken konnte.
00:06:28: Das hilft alles am Körper wieder, gut in die Energie zu kommen.
00:06:34: D.h.,
00:06:34: es gibt nicht in diesem Sinne ein striktes Handyverbot für die Erholung?
00:06:37: Sondern wie ich schön erinnere, kann einem das auch helfen, wie Energie wieder geht?
00:06:44: Ich glaube, das Handy ist eher das Problem, dass wir ... diese ständige Erreichbarkeit oder diese Informationsflut, die wir haben.
00:06:53: Und von daher ist es schon gut, das Handy mal wirklich auf Zittern zu legen und sich bewusst auch handyfreie Zeit sagt er ja unter dem Begriff Digital Detox also wirklich so sich entgiftert von dieser ganze soziale Medias oder der ganzen Technologie.
00:07:15: Das hilft
00:07:16: natürlich!
00:07:18: Aber wieso ist es dann so, dass wir uns einfach genau für das Zeit nehmen?
00:07:22: Man legt sich auf den Sofa und scrollen oder man hört nicht mehr hoch.
00:07:25: Das wird länger und länger.
00:07:26: Aber für Sport machen wir's wie nicht!
00:07:30: Wieso setzen mir denn Prioritäten an mich dermaßen falsch?
00:07:34: Ich glaube, es ist so einfach verfügbar.
00:07:37: Auf so fahrlegendes Handy nehmen und rumskrollen – das ist doch easy.
00:07:44: Und sich aufraffen ... in Sport zu gehen, ist eigentlich nicht unbedingt das, was man so gerne macht.
00:07:54: Überhaupt wenn wir schon mal auf dem Sofa gelegen sind.
00:07:58: Da hat der innere Schweinehund wirklich freie Bühne!
00:08:03: Und Sandy hat mir gerade zur Hand.
00:08:05: Das ist bequem.
00:08:06: Es ist einfach wie viel... Egoismus braucht es aber vielleicht auch unserer Gesundheit zu lieben, wenn wir gerade über Prioritäten sprechen oder selbst für Sorge.
00:08:23: Ich habe immer so ein bisschen Mühe mit dem Wort Egonismus.
00:08:27: Es ist so negativ konontiert.
00:08:31: Ich glaube, es hat es für mich etwas tun mit Prioritäten setzen.
00:08:36: Für mich hat es etwas zu tun mit Selbstversorgung, dass man diese Priorität eben genauso gleichwertig setzt wie andere.
00:08:47: Und für einen selbst fühlt sich das, wenn man sie nicht gewohnt ist vielleicht egoistischer an.
00:08:53: aber auf die Dauer glaube ich verändert sich dort auch was.
00:09:00: Und woher kommt dieses Dilemma?
00:09:03: Das wollen wir eigentlich... ... jung und gesund ist.
00:09:07: Man sieht sich nicht zu wenig, dass man sich nicht Zeit nimmt für Arzttermine... Nicht gesund kocht!
00:09:15: Weil wir noch keine aktuelle Neid da sind.
00:09:18: Aber das ist alles später ein, was ich holen kann.
00:09:21: Wir sind nicht so gut in zukünftige Ereignisse zu antizipieren.
00:09:28: Also ein Raucher, der weiß auch ich könnte an Lungenkrebs erkranken aber er hört trotzdem den Rauch auf das sind alles Dinge unsfalls schwer im jetzigen Zeitpunkt die Priorität auf so eine lange Zukunft zu setzen.
00:09:45: Da geht es mehr darum, was ist jetzt wichtig und was muss ich jetzt erledigen?
00:09:52: Und da fällt leider Gesundheit in den jungen Jahren, wenn es einem noch gut geht – nicht nur im jungen Jahr.
00:09:59: Wenn der Körper gesund ist, mal genügend Schlaf hat, erholt ist, dann fühlt sich das anders an!
00:10:10: Und dann vergisst man oft, dass so auf der Körper, um lang sonst bleiben, auch eine Routine braucht.
00:10:18: Und wie kann man das angehen oder umgehen?
00:10:26: Da empfehle ich eigentlich immer gerne mit kleinen Schritten anzufangen.
00:10:30: Also lieber kleine Schritte und ein Durchhalter als intensiv sage ich mache jetzt viermal die Woche Sport dann halte ich das zwei Wochen durch und höre es wieder auf.
00:10:42: Das kleine Schritt heisst für mich wirklich zehn bis fünfzehn Minuten, zweimal die Woche laufen.
00:10:48: Und das ist so ein Stück weit etwas, was im Körper schon hilft und schon gut tut – nicht nur im Körper oder der Psyche.
00:10:57: Willst du vielleicht auch noch so vergleichen zu vor zehn Jahren, zwanzig Jahre?
00:11:03: Wie viel Hektischer ist unser Alter?
00:11:06: wie es heute tatsächlich wurde?
00:11:10: Ich glaube, er ist drum hektischer Raden.
00:11:12: Wir verfügen derzeit über Technologie und nutzen die auch damals noch nicht in diesem Ausmaß gab.
00:11:20: Also diese E-Mail flut.
00:11:23: Wir haben immer Zugang zu Informationen ... sind jederzeit auch up-to-date, wenn unser Thema interessiert.
00:11:32: Wir können das jederzeit abrufen und ich glaube, dass macht so ein Alltag hektisch weil wir aus Gefühl haben, wir müssen da Schritt halten, wir müssten dabei sein Und das macht meines Erachtens den Alltag im Vergleich zu sage ich mal noch vor zwanzig Jahren deutlich hektischer.
00:11:51: Also ein bisschen FOMO Fear of missing out hat viel
00:11:55: Genau.
00:11:57: Das FOMO ist sicherlich ein Teil und aber ich glaube es ist auch so selber will man ja auch sich weiterbilden, selber will mir ja auch dabei bleiben.
00:12:09: also so sich gut ab to date halt da ist glaub ich heute auch Kommensens und auch der Wunsch von viele als auch Bedürfnis
00:12:20: Gehört manchmal auch zum guten Ton, wenn jemand fragt wie geht es dir?
00:12:25: Hast du viel Lust zu sagen ja ja total.
00:12:28: Also so super gestresst und besitzt sein weil man sich dann irgendwie auch einfach ein bisschen wichtiger fühlt gerade im Job.
00:12:36: Ja auf jeden Fall ich glaube was wir gesellschaftlich für ein Bild haben ist man muss beschäftigt sein und man muss immer etwas zu tun haben und das drückt sich in so Äußerungen aus Schade.
00:12:51: Und ich glaube, vielleicht
00:12:54: ändert
00:12:55: sich auch in Zukunft da was, wenn man merkt jetzt so diese psychische Erkrankungen mit mehr zu.
00:13:02: Wir müssen mehr auf unsere psychische Stabilität achten und vielleicht verändert sich dort auch etwas in Zukunft dass wir wieder mehr auf uns achten dürfen.
00:13:15: Dass das auch gesellschaftlich toleriert wird
00:13:20: Was glaube ich auch so einen grossen Beitrag zu diesem ganzen Thema Stress liefert, ist der Perfektionismus, das wir überall sehen.
00:13:30: Soziale Medien, wo man oft die perfekten Menschen sieht, die alles im Griff haben.
00:13:35: Sie haben die Familie und sie können auch Sport machen.
00:13:37: Sie sehen super aus!
00:13:40: Das hilft halt auch nicht oder?
00:13:42: Nein, es hilft auch nicht... Und was dort als Problem ist, wir sehen nur einen Ausschnitt aus deren Leben.
00:13:49: Wir sehen ja nicht darum herum wie der vielleicht oder die vielleicht auch am Abend auf dem Sofa liegt und dann im Internet scrollt weil sie einfach erschöpft ist.
00:13:59: Das macht es so schwierig.
00:14:00: über Social Media kriegen mir Ausschnitte von einem Leben vom Menschen vorgeführt wo alles perfekt ist.
00:14:08: aber das Leben ist nicht perfekt.
00:14:11: Inszeniert halt
00:14:12: er?
00:14:12: Ja Und ich glaube so, es geht ja darum Perfektionismus.
00:14:18: Jeder will perfekt sein, jeder will gut sein und ich glaube das geht ein Stück weit drum sich auch mal zu überlegen wo ist es mir denn wichtig dass ich wirklich eine gute Arbeit mache?
00:14:32: Dass sie mehr auf vielleicht als genügend ist?
00:14:35: und wo kann ich auch sagen Ja... Das ist okay so.
00:14:40: Und das Problem ist eher so, wenn man den Alltag auch ein bisschen betrachtet.
00:14:48: Es spult alles so ab wie auf einem Band und niemand hinterfragt es mehr.
00:14:57: Es ist lustig, dass Sie das ansprechen, weil ich habe zu diesem Thema einmal einen Tipp gelesen.
00:15:02: Da war es so, dass du den Hang hast, alles richtig und super überkorrekt zu machen, dich das aber stresst... dann fokussiere ich am besten auf etwas, das total wichtig ist und dort perfekt zu sein.
00:15:16: Und der Rest ... einfach loslassen.
00:15:19: Das stimmt zu diesem Fall?
00:15:20: Ich würde dem schon zustimmen, wobei es nicht immer ganz einfach ist.
00:15:24: Also Menschen, die zum Perfektionismus neigen möchten natürlich alles perfekt machen.
00:15:32: Ja!
00:15:33: Und das ist eher ein Problem.
00:15:35: da sind achtzig Prozent halt nicht genügend und das muss man trainieren.
00:15:42: Das kann man trainiert, das ist wirklich kein Problem, das kann man auch gut trainieren aber es braucht halt ein Training.
00:15:49: Wie macht man das am besten?
00:15:50: Also wie kann man lernen loslassen und auch priorisieren?
00:15:55: also ich glaube es fängt an mit dem Priorisieren dass ich mir mal den Tag anschaue und mal überlege was sind denn eigentlich für mich so wichtige Punkte wo ich wirklich Perfekt, wie immer man es auch nennen will.
00:16:07: Aber nennen wir es jetzt mal perfekt sein
00:16:09: will.".
00:16:09: Und was sind da Punkte wo es mir gelingt oder wo es ausreicht wenn ich achtzig Prozent leiste?
00:16:17: Und wenn ich die Punkte priorisiert habe dann belohne ich mich, wenn er es mir gelingt eine Arbeit aber bei achtzig prozent abschließen.
00:16:28: Belohnen heisst nicht, ich brauche etwas ganz Besonderes.
00:16:32: Es heisst einen Schulterklopf und zu sagen, hey, wir haben es geschafft!
00:16:38: Das hilft schon viel in eine andere Bewertung reinzukommen, das zu trainieren.
00:16:44: Manchmal ist es so ein Vorsatz, wie ich jeden Tag meine Achtzigtausend Schritte mache, weil ich weiss ja, dass wäre gesund und gut.
00:16:54: auch vielleicht gerade noch mehr Stress auslösen, weil einem dann ja wieder Zeit für anderes fehlt.
00:17:00: Also wissen Sie wie ich es meine?
00:17:03: Ja,
00:17:04: also ich habe Mühe mit so jeden Tag und immer bestimmter Größe festzulegen.
00:17:11: uns geht's unterschiedlich.
00:17:14: Manche Tage gehen die Achtzigtausend Schritt aber manchmal gehen halt nur Zehntausend und das ist auch okay.
00:17:23: Ich glaube wichtig ist, dass man dabei bleibt und sich auch Tage erlaubt, wo man es nicht macht.
00:17:33: Das finde ich so viel wichtiger.
00:17:36: Häufig ist es ja so, wenn wir mit einer Routine anfangen wollen, dann geht das die erste zwei Wochen ganz gut.
00:17:43: Da ist man noch motiviert.
00:17:45: Dann fällt die Motivation aber deutlich ab ... Hilft muss man das Halter können.
00:17:53: und Halter kann man es, indem er praktisch sich auf Hause gönnt.
00:18:00: Anerkennt was man geleistet hat.
00:18:03: Und solche Vorsätze scheitern häufig dass sie auch nicht realistisch sind.
00:18:08: Also jemand der noch nie Sport gemacht hat plötzlich achtzig tausend Schritt machen ist zu viel.
00:18:16: Ich würde dann eher zehn Minuten am Tag mal Gehen.
00:18:23: Und eben, wir sagen es ist auch okay wenn ich das in den Prozent erfülle oder wie auch immer wieder bei diesem Thema.
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00:18:34: Dann nehmen wir noch ein bisschen über die gesundheitlichen Folgen was man hat wenn man ständig unter keine Zeit leidet.
00:18:43: Was ist denn konkret eine gesundheitliche Folge?
00:18:47: Wenn man immer das Gefühl hat von Ich habe keine Zeit, ich bin gestresst und ich renne eigentlich nur vom einen Termin zum anderen.
00:18:56: Also dann reden wir an der Regel, wir sind im Dauerstress.
00:18:59: Und körperlich bedeutet es, dass der Körper auch mehr Cortisol ausschüttet.
00:19:06: Das führt zum einen zu psychischen Einschränkungen, zum anderen aber auch für körperliche.
00:19:12: Wir fangen beide Körperliche an, Cortisol erhöht einfach die Entzündung.
00:19:19: Wir schadet damit auch im Körper.
00:19:22: Psychisch merken wir es eher dran, wir schlafen schlecht und können uns nicht konzentrieren.
00:19:27: Wir vergessen Dinge.
00:19:29: Wir haben immer das Gefühl überfordert zu sein, erschöpft zu sein.
00:19:34: Das sind ganz viel psychische Symptome.
00:19:38: Wenn das anhält, dann führts ... Wir kennen das alle.
00:19:41: zum Burnout?
00:19:42: Mhm!
00:19:44: Und an was erkennt man, dass aus keiner Zeit ein gesundheitliches Problem hier ist?
00:19:53: Hoffentlich vor dem Burnout.
00:19:56: Da ist jeder Mensch etwas anders.
00:19:59: Jeder Mensch hat sein eigenes Feuerwarnsystem und das gilt manchmal wieder zu entwickeln.
00:20:04: Bei mir ist es
00:20:05: z.B.,
00:20:05: wenn ich nicht mehr so gut schlafen kann ...
00:20:09: Kann
00:20:09: ich auch, ja.
00:20:12: Oder wo ich merke, wenn ich zu meinem Mann nicht mehr so gelassen sein kann?
00:20:19: Kann ich es auch sehr gut?
00:20:21: Das sind Sachen, die man merkt ... Aha!
00:20:24: Also jetzt immer immer Stresslevel, bei denen man die Aufgaben im Tag nicht mehr handelt.
00:20:32: Es gibt aber auch andere.
00:20:33: Manche merken das auch körperlich.
00:20:35: Buchwee, Kopfwee und Ruckerwee... gucke wie es zum Beispiel auch ist, ganz häufig was so ein Signal sein kann.
00:20:45: Vor allem wenn es häufiger vorkommt und nicht durch körperliche Ursache erklärbar ist.
00:20:51: das sind oft so Frühwarnsysteme.
00:20:53: wir haben eigentlich genügend Frühwärmsysteme die uns helfen würden frühzeitig der Hebel umzulegen.
00:21:02: häufig ist es mir ignorieren diese Also Kopf, wie wir einen Emitagsschwindekopf haben.
00:21:08: Da
00:21:09: ist es auch sehr wichtig zu erkennen, was die eigenen Schwachstellen im Körper sind.
00:21:14: Das sind oft diejenigen, die sich zuerst melden.
00:21:16: Ich habe z.B.
00:21:16: auch deine Ausprobleme mit den Ohren und dann kommt
00:21:19: sofort
00:21:21: intensiver sobald der Stress zu gross wird oder dass man das bewusst wahrnimmt und sagt ...
00:21:30: Genau.
00:21:30: Mir bewertet körperliche Symptome oft, jetzt ist er wieder da und der muss weg ... Und gleichzeitig das aber als Hilfestellung zu sehen.
00:21:40: Okay?
00:21:41: Jetzt habe ich wieder zu viel Stress.
00:21:43: Was mache ich?
00:21:44: Wenn man so frühzeitig einsteigt, dann ist es gar nicht so viel was es braucht!
00:21:52: In diesem Podcast profitiere ich auch davon, dass ich hier Experte habe.
00:21:56: Ich würde gerne bei mir ein Tipp abstauben.
00:22:00: Wenn ich sage, ich möchte diese achtausig Schritte am Tag machen?
00:22:04: Ja.
00:22:05: Zeigen wir am Tag oder drei Mal in der Woche was auch immer die Lösung ist.
00:22:10: wie kann ich das am besten in meinen Alltag integrieren?
00:22:15: Also ich würde mir einen Plan machen.
00:22:17: Ich werde mich fix in den Kalender eintragen und würde mir bewusst Phase nehmen, wo ich gehe.
00:22:26: Also wir sagen ja oft Ja, ich muss mehr gehen und dann verteilt sich das über einen Tag und man vergisst es.
00:22:32: Ich würde wirklich im Kalender drei Mal in der Woche richtige Zeit eintragen, bei denen ich spaziere gehe.
00:22:42: Und das auch zeitlich.
00:22:44: Also zehn Minuten, fünfzehn für die erste ... Zeit und es dann auch höher.
00:22:50: Und dann mal gucken, wie sich das auf die Schritt auswirkt.
00:23:00: Wir haben ja den inneren Schweinehund, der dann immer wieder kommt.
00:23:04: Ah, heute nicht!
00:23:05: Heute
00:23:05: habe
00:23:07: ich doch schon so viel
00:23:08: Schritt.
00:23:09: Ja, oder heute mag ich nicht.
00:23:10: Heute ist einfach ein wirklich ein strenger Tag.
00:23:12: Oder es regnet
00:23:14: draussen.
00:23:15: Man hat ja ganz viele Erklärungen und der innere Schweine-Hund, den hab' ich auch einfach.
00:23:22: Und ich sage immer, es ist besser, den innerer Schweinehorn zum Freund machen als zum Feind weil er stärker ist.
00:23:30: Garantier.
00:23:31: Der gewinnt vielmals, zumindest bei mir und das macht es nicht ganz einfach.
00:23:36: Und wie machen wir der innere Schweinehund zum Freund?
00:23:40: Das heißt man darf dem gar nicht so viel Spielwiese geben.
00:23:46: Also ein Einsatz wo mir immer hilft ist NETDENKER MACHER!
00:23:52: Ich komme heim ich habe mich heute vorgenommen ich will gehe ich lege das Schab ziemlich um und gehe Und nicht groß.
00:24:01: Ah, vielleicht doch noch so ...
00:24:03: V.a.,
00:24:03: noch fünf Minuten!
00:24:04: Wann das noch da wäscht?
00:24:05: Machen die Augen schnell aufräumen.
00:24:08: Ja, einfach gar.
00:24:10: Das hilft dem inneren Schweinehund sehr.
00:24:13: Weil der will schon auch, dass es uns gut geht.
00:24:17: Der hat nur einen blöden Namen aber eigentlich will er uns ja nicht schaden.
00:24:22: Sie haben jetzt gesagt mit den Achtdusig Schritten, dass auch wirklich mit dem Schweine-Hund vereinbaren.
00:24:29: Ich will das und ich bitte dich zu unterstützen.
00:24:34: Und ich will dein Acreement, und das kommt das Acrement?
00:24:39: Darauf kann man sich dann auch wieder berufen wenn es dann schwieriger wird.
00:24:44: Wie praktisch, wenn man mit jemanden reden würde und sagen würde Hey du!
00:24:48: Wir haben vereinbart wir machen das jetzt und jetzt bist du einfach still.
00:24:52: Jetzt machst
00:24:54: du nicht.
00:24:56: Vielleicht noch zum Abschluss Routinen auch wirklich in den Alltag zu integrieren.
00:25:00: Wir haben jetzt vor über die ersten zwei Wochen geredet, nachher wird es schwieriger.
00:25:04: ab wann ist man?
00:25:06: Das ist eine gute Frage!
00:25:08: Ich habe schon viel erlebt während meiner Praxis, wenn man so in der Literatur guckt sind das sechs Wochen.
00:25:15: Also die sollte man zumindest durchhalten.
00:25:17: Es gibt Leute, die entwickeln schnellerer Routine und es gibt Leute die brauchen da länger und das ist vollkommen okay.
00:25:26: Und... Was es auch gibt, es gibt nach den sechs Wochen.
00:25:31: Gibt's häufig noch mal eine Phase?
00:25:33: Wir nennen das in der Psychologie spontan erholig.
00:25:37: Man denkt man hat jetzt ne Routine aufgebaut und plötzlich kommt der innere Schweinehund wieder.
00:25:44: Plötzlich liegt man auf dem Sofaumachtersport nicht mehr.
00:25:47: Mir spreche davon von spontaner Holung.
00:25:50: Und das gehört auch dazu.
00:25:53: Auch da bewusst zu sein ... Jetzt braucht es noch mal einen Effort von mir, damit man da auch eine gute Routine aufbauen kann.
00:26:03: Und sich dann nicht runterkriegen lassen, um das Ganze auszuwachen?
00:26:07: Genau!
00:26:08: Es ist keine Scheiterin, es gehört dazu und die Spontane-Erholung gehört dazu, dass man gute Routinen aufbaut.
00:26:17: Darum muss man auch diese überwinden.
00:26:19: Teil des Prozesses.
00:26:21: Genau!
00:26:22: Danke Ihnen vielmals für die Einblicke von Schmiede und Ihre Besucht, wie uns im Studio.
00:26:27: Denk Ihnen... ...und viel Erfolg bei der Entwicklung der Routine.
00:26:32: Danke.
00:26:33: Ich melde mich dann, wenn es klappt.
00:26:36: Recherchiert und produziert hat die Folge Diasmin Wernli.
00:26:40: Mein Name ist Sinal Bissetti, wenn euch gefallen hat was ihr gehört habt, dann lasst uns gerne einen Kommentar oder fünf Sterne hier und über ein Abo würden wir uns natürlich auch sehr freuen!
00:26:50: Ich sage an dieser Stelle Danke vielmals fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
00:27:24: will Gesundheit alles ist.
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