Kontrolle statt Genuss: Wenn gesundes Essen krank macht

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00:00:01: Länger gesund wird präsentiert von Toyota.

00:00:04: Enjoy Toyota Electric!

00:00:12: Und von Sonne, der Online-Praxis von Svika.

00:00:16: Weil Gesundheit alles ist.

00:00:19: Zum Gesundheitsein brauchst du viele Vitamine, Proteine und Ballaststoffen.

00:00:24: Auch Kohlehydrate sind nicht allerbeste.

00:00:27: Zucker ist sowieso der Tiefel.

00:00:29: Du bist auch was zu essen und dein Körper ist in Tempel.

00:00:33: Sättige oder ähnliche Sätze kennen wir doch alle, wenn es ums Thema gesunde Ernährung geht.

00:00:38: und gesund ernähren wollen wir uns doch alle irgendwie.

00:00:41: Doch was heisst das überhaupt?

00:00:43: Und ab wann ist gesund zu gesund und darum wieder super ungesund?

00:01:00: Mein Name ist Inal Bissetti und ich würde von mir behaupten, dass ich relativ gesund lebe.

00:01:05: Ich mache eine regelmässige Sport, isse ausgewogen und gehen mir aber auch jeden Tag etwas.

00:01:10: Tönt eigentlich alles sehr unkompliziert und gut, aber ist es das auch wirklich?

00:01:16: Weil wenn ich ehrlich bin, mache mir nicht gerade wenige Gedanken um mein Essen.

00:01:21: Auch wenn ich keine Kalorien erzähle, teile ich mich sehr automatisch im Kopf zwischen gesund und ungesund ein.

00:01:28: Und wenn ich mal einen Tag lang kein Vitamine esse, dann ist für mich klar, dann braucht's am nächsten Tag sicher Grünzeug!

00:01:35: Mit diesen Gedanken bin ich nicht ganz alleine.

00:01:38: Darum reden wir heute über ein wichtiges Thema, wenn es um einen gesunden Lifestyle geht.

00:01:43: Ab wann reden wir von einer Ortoreg?

00:01:45: Einem zwanghaften Beschäftigen mit vermeintlich richtigem oder gesundem Essen.

00:01:51: Um diese Frage zu erklären, habe ich mir heute Lorena Glicenti im Studio gehalten.

00:01:56: Sie ist Psychotherapeutin bei der Online-Praxis Sante Vierenzwanzig vor der SWEGA.

00:02:01: Herzlich willkommen bei uns im Studio Frau Glicendi!

00:02:04: Danke vielmals.

00:02:05: Schön, dass ich hier sein darf!

00:02:07: Wir starten gerade mit der Kernfrage ab wann Ritmer von orthorekt sind?

00:02:12: Also wenn kippt eigentlich das gesunde Essverhalten in den Störungen?

00:02:18: Das ist eine gute Frage weil es ein Spektrum ist oder weil Gesundheit allgemein.

00:02:22: Das heisst nicht einfach eine Kategorie ja nein und darum rede ich gerne auch von orthoretischem Verhalten.

00:02:34: So eigene Regeln werden immer mehr regelt zum Essen.

00:02:39: Man teilt die, was gesund ist und was ungesund ist.

00:02:43: Es gibt immer mehr Regeln dazu.

00:02:45: Und diese Regeln wird dann auch im Verlauf bis hin zu zwanghaft.

00:02:50: Dass man nicht mehr frei ist.

00:02:52: Für mich ist weniger gefragt, was etwas ist, sondern wie frei es umgeht mit Essen.

00:02:58: Also flexibel am Schluss?

00:03:00: Ja

00:03:00: genau!

00:03:01: Genau.

00:03:02: Und was es auszeichnet, ist so etwas Kontrollieren vom Essverhalten wenn die Kontrolle immer mehr wird Wenn auch Ängste dazukommen oder auch andere schwierige Gefühle Angst, Schuldgefühl Schamgefühl im Bezug auf das eigene Essen und dass man dann eben wie gesagt immer mehr diese Regeln befolgt und durch das Spektrum, von dem man dann wirklich ist immer kleiner wird.

00:03:28: Und dann kann teilweise noch soziale Rückzüge dazu kommen, dass man Einladungen ablehnt weil man dort nicht kontrollieren kann was man isst.

00:03:38: Also das heisst, man sollte sich denn Hilfe holen wenn man merkt ich nicht mehr ohne Stress ins Restaurant gegessen?

00:03:46: Ja im Sinne von.

00:03:47: es ist keine Frage einer Diagnose sondern für mich ist die Frage Wie ist die Lebensqualität dieser Person?

00:03:56: Entsteht Stress rund um das Essverhalten oder eine andere schwierige Gefühl und sich möglichst früh Unterstützung suchen und eben nicht warten, bis es dann schon ein Essstörung ist.

00:04:08: Ist denn Ortorexie überhaupt offiziell anerkannt in Essstörungen?

00:04:14: Nein, ist das Stand heute nicht.

00:04:16: Die Forschung ist weiterhin daran am Schauen wie man den Orthoreksi überhaupt messbar machen kann und da gibt es noch keine Einigkeit darüber.

00:04:26: Und entsprechend muss man auch schauen, ob es Überlappungen von der Symptomatiker mit anderen psychischen Störungen gibt.

00:04:36: Deshalb ist das stand heute kein offizielle psychiatrische Diagnose was aber nicht den Leidensdruck der Leute.

00:04:44: nicht real macht.

00:04:46: Das finde ich ganz ein wichtiger Punkt.

00:04:49: Sie haben jetzt eben über Lappen angesprochen, wo grenzen wir es dann von S-Störungen wie eine Honor XI also Magersucht ab?

00:04:56: Was ist der Unterschied?

00:04:59: Also wenn man so die grossen Übergeordnete Kategorie von den S-Sstörungen anschaut gibt es ja verschiedene S- Störungen und Die Abgrenzung zu der Anoreggie ist vor allem, dass bei den Anoregien auf die Quantität geachtet wird und bei den Orthoreggien auf Qualität.

00:05:19: Bei der Magensucht ist ja dann wie so die Gewichtsreduktionsziele in der Quantität.

00:05:25: Und was geht es im Kern bei den orthoreggies?

00:05:28: Was suchen die betroffenen Däten in dem reinen Essen oder qualitativ richtigen Essen?

00:05:36: Die Gesundheit, also es geht im Kern um die Gesundheit.

00:05:39: Und sich welcher gesund ernähren ist ja, dem ist überhaupt nichts verkehrt.

00:05:44: und dann wird der Fall, dass Essen auch nicht mehr eine Nahrungsaufnahme als Funktion hat oder den Genuss sondern es kann wie andere Funktionen noch überkommen und das vor allem diese Einteilung gemacht wird in gesund und ungesund und das kriegt dann auch so eine moralische Aufladung Genau.

00:06:07: Und oft ist dann auch so eine Frage und das muss man aber dann individuell im Detail anschauen, was sind denn überhaupt die Konzepte und Ideen?

00:06:15: Warum macht es etwas ungesund oder gesund?

00:06:19: Ist das Körperbild auch wichtig bei den Orthorexien oder war es nur bei Anorexie?

00:06:24: Es spielt insofern immer mit der Rolle also weil wir werden einfach so sozialisiert.

00:06:33: Ernährung hat nie nur die Funktion von Nahrungsaufnahmen, sondern ist auch kulturell noch einmal gekoppelt an Bindung, an Gefühlbelohnung oder Trost und kann dann wiederum sehr als Körperbild koppeln sein.

00:06:57: Ich frage mich, warum will ich mich überhaupt gesund ernähren?

00:07:02: Nicht

00:07:03: nur weil es um Gesundheit geht, sondern auch wegen dem Körperbild.

00:07:08: Wie viele Menschen sind von Ortoregien betroffen?

00:07:10: Gibt es hier verlässliche Zahlen, die erhoben werden, wenn sie kein krankes Bild

00:07:18: haben?

00:07:18: Nein, stand heute kann man das wie nicht sagen.

00:07:21: Bei den Essstörungen hat man Anhaltspunkte, dass es Lebenszeitprävalenz gibt.

00:07:26: Das heisst ... wie viele Prozent im Verlauf des Lebens, mal insgesamt an einer Essstörung erkrankt.

00:07:34: Dort nimmt man es zusammen und das sind drei Komma fünf Prozent jemanden stammt... In der Schweiz!

00:07:38: ...hütigem Wissen genau.

00:07:41: Und was aber auch ein wichtiger Faktor ist, sind Dunkelziffern, weil es sehr häufig sehr schambehaftete Themen sind.

00:07:49: Tabus, auch Stigmatisierung leider immer noch ein Thema ist kann man dort nicht genau sagen.

00:07:57: Und es braucht sicher mehr Forschung.

00:07:59: Oder was sich die Leute auch nicht professionell in Hilfe holen und das dann selber

00:08:03: irgendwie

00:08:04: versucht, mit sich auszumachen?

00:08:05: Genau!

00:08:06: Was man aber so ein bisschen anhand von repräsentativen Umfragen auch anzeigen kann ist dass ungefähr ein Drittel der Bevölkerung sich so übermässig viel Gedanken macht zu gesundem Essverhalten.

00:08:20: Das

00:08:21: ist schon noch

00:08:21: viel?!

00:08:21: Das

00:08:22: ist viel ja... Ist auch dort für mich dann wieder die Frage, was heisst denn jetzt?

00:08:28: Übermessung?

00:08:29: Und genau das ist das Thema, das soll weiter erforscht werden.

00:08:34: Welche Lebensmittel werden denn jetzt typischerweise gut und schlecht eingeteilt?

00:08:42: Im Intro haben wir es schon gut gehört, da sind so viele Einflüsse von Ernährungs-Trends, also Zucker ... dass Zucker schlecht ist oder Kohlenhydrat.

00:08:55: Und dass es dann auf der anderen Seite, sodass das Kleineating biologisch unverarbeitet als gesunde ingeordnet wird?

00:09:07: Aber wer ist denn richtig, diese Einteile gar nicht zu machen?

00:09:10: Also sollte ich gar keinen Unterschied zwischen die Brokkoli und die Schocki machen, weil irgendwie lernt man das ja von Kind auf, oder?

00:09:17: Genau.

00:09:18: Nein, das würde ich auch nicht sagen.

00:09:20: Es ist sehr wichtig dort einen Unterschied zu machen.

00:09:23: Das Stichwort Ernährungswissen zu den Unterscheiden, die ernährungsphysiologisch bestehen.

00:09:30: Es kommt darauf an, was das Lebensmittel enthalten wird und was für Makro- und Mikronährstoffe.

00:09:36: Und das gibt uns schlussendlich die Bausteine, die wir brauchen für unser Körper, auch für Gesundheit.

00:09:44: Ist es aber wichtig, dass eben nicht Brokkoli automatisch gesund ist und Schocki automatisch ungesund.

00:09:50: Sondern dass man wie auch mit Ernährungswissen weiss was dann ungefähr enthalten ist.

00:09:54: Schockie ist auch nicht gleich schockie.

00:09:56: Es gibt verschiedene.

00:09:58: Und genau auf das achten also Ernährungswisse.

00:10:02: Das ist auf jeden Fall relevant, aber nicht da so leidig.

00:10:05: Und erlaubt!

00:10:06: Ja, genau.

00:10:08: Wenn dir der Podcast gefällt, dann lasst uns gerne ein Abo oder fünf Sterne hier.

00:10:15: Meine Kolleginnen, Jasmin Wernli und ich haben uns mit einem Thema ordentlich ausgedankt.

00:10:20: Bei der Recherche haben wir gemerkt, es sei ein unglaublich schwieriges Thema.

00:10:24: Einerseits sollte man sich mit den Messen beschäftigen.

00:10:28: Wissen ist okay, aber auch nicht zu viel.

00:10:31: Man muss wissen, was im Körper gut und was nicht.

00:10:35: Aber andererseits nicht einteilen.

00:10:38: Die Genuss ist auch noch wichtig, aber dann nicht zu viele.

00:10:42: Wie machen wir es dann richtig?

00:10:44: Wie finden wir den gesunden Weg?

00:10:48: Ja, und das klingt schon für mich so.

00:10:50: Irgendwie wie man es macht kann man es fast nicht richtig machen.

00:10:53: Es zeigt irgendwie schon auch ein bisschen unseren Zeitgeist aufgesellschaftlich gesehen finde ich.

00:10:59: Und vielleicht ist genau das Thema, also das Wille es richtig machen Und Perfektionismus ist ein ganz wichtiges Thema.

00:11:10: Also sind Persönlichkeits-Eigenschaften auch, oder?

00:11:15: So eine Rolle spielt.

00:11:17: davon möchte ich dann auch als Essverhalten wie perfekt machen.

00:11:21: und vielleicht ist genau dort so das Thema... nicht um ein perfektes Essverhalten geht, sondern genau um die Flexibilität.

00:11:30: Weil Gesundheit ist zum einen noch mal viel grösser gedacht als Ernährung alleine.

00:11:36: Da zählen auch viele mehr Sachen dazu und dann geht es nicht um das Perfekte, sondern um Flexibilitäten.

00:11:46: Man kann eine Einladung oder Sachen, die spontan passieren ... die das Leben stattfinden, die genauso wichtig sind für unsere Gesundheit.

00:11:59: Und dass das wichtiger kann und darf sein als der optimale Ernährungsplan.

00:12:06: Aufgehören

00:12:07: bereiten wir uns an den besten intuitiven Essen.

00:12:11: Kommen wir das überhaupt noch?

00:12:13: Sie haben vorhin den Zeitgeist angesprochen.

00:12:15: Ja, das ist eine wichtige Frage und da ist es auch wichtig zu unterscheiden oder zuerst mal zu schauen was man unter Intuition versteht, weil einer ist ein Impuls zu spüren und anderer ist die Körperwarnnimmung.

00:12:33: Das sind zwei unterschiedliche Sachen.

00:12:36: also können gespüren wenn ich dann Hunger habe, wenn ich Appetit habe Auf was habe ich wirklich Lust und was nährt mich auch?

00:12:47: Und wenn bin ich satt, also so die Körpersignal.

00:12:52: dass die wichtig sind.

00:12:54: Und da langen dann das Wissen, was wir nicht alleine haben, sondern es geht auch darum ... Das Spüren?

00:12:59: Genau!

00:12:59: Das Verbinden von Wissen vom Kopf und dann aber auch das Gespüren aus dem Körper.

00:13:05: Und auf diese Signale dürfen Vertrauen mehr loslassen, weil man weiss als Forschung, dass gerade wenn man das S-Verhalt über eine lange Zeit kontrolliert oder eben S-Störungen ein Thema sein soll Chronischen Stress sind alles Faktoren, die auch die Körperempfindungen verändern können.

00:13:24: Signale oder wie wir darauf vertrauen und darauf loslassen.

00:13:29: Auch hier beim Thema Orthorexie wird es dann schwierig, wenn der Kopf immer mehr übernimmt.

00:13:34: Und direkt im Kopf will man gewisse Sachen vom Körperempfinden her übergehen.

00:13:42: Aber es gibt für mich trotzdem eine Widersprache.

00:13:45: Ich werde von mir behaupten ... ist sehr intuitiv.

00:13:48: Aber wenn ich jetzt nur auf mein Gefühl loslose, dann würde ich mich von Pasta mit Vitaminen, also Grünzeug, weil ich das auch sehr gerne ernähre und schucke.

00:13:58: Aber dann würden zum Beispiel Proteine komplett fehlen, denn auf das habe ich gar keine Lust.

00:14:04: Ja, und das ist ein spannender Gedanken oder?

00:14:08: Also Pasta!

00:14:09: enthalten schon auch Protein.

00:14:10: Die Frage ist dann, wie viel?

00:14:13: Und weiss man denn auch ... Da kommt es Ernährungswissen wieder ins Spiel.

00:14:17: Weiss man dann ungefähr, wie viele?

00:14:21: Es sind berechtigte Fragen.

00:14:22: Wie gesagt, die Befürchtung, wenn ich intuitiv esse, esse ich nur noch ungesunde oder

00:14:30: unausgewogen.

00:14:31: Genau!

00:14:32: Das ist ein häufiges Argen.

00:14:34: und gleichzeitig gibt es dort noch mal ... Die Unterscheidung der Impulse, also intuitiv Essen ist auch etwas übergeordneter Ehrenphilosophie und nicht einfach.

00:14:46: ich spüre eine Impulse.

00:14:47: Und dann folge ich gerade.

00:14:49: Und die Impulse bzw.

00:14:51: die Impulskontrolle werden aber auch beeinflussen wie viel Stress haben wir?

00:14:57: Wie viele bin ich gerade jetzt schon hungrig?

00:15:02: Das sind alles Faktoren, die dort mit drin spielen.

00:15:07: Also zu den Fragen, können wir das überhaupt noch?

00:15:10: Das Innenfühlen im Körper.

00:15:12: Das können wir immer nur... Die Schwierigkeit ist auch, dass es nicht jedem Mensch gleich geht.

00:15:18: also wie gut und wie gerne fühlen wir in Körper?

00:15:23: oder das können wir jetzt machen wenn man hier im Gespräch sind die, die zugelassen oder die zugeschaut werden können genauso parallel.

00:15:30: aber es braucht Übung nicht für alle zugänglich.

00:15:34: Dort braucht man auch professionelle Unterstützung, um das mehr lernen zu können.

00:15:40: Es

00:15:41: ist ganz salopp gesagt!

00:15:43: Wie kann man das dann lernen?

00:15:46: Ganz klein und einfach davon anzunehmen.

00:15:49: Zuerst wahrnehmen, wenn man einst ... Mal zehn Sekunden bevor man es essen anfahre, warte es nicht.

00:15:57: Wie es einem gerade geht stimmigsmäßig, ob man gerade gestresst ist, angespannt ist und dann vielleicht erst mal zwei, drei tieferen Atemzüge nähen, damit wir auch etwas beim Essen wirklich ankommen können.

00:16:12: Dann auch mal keine Gespürung überhaupt.

00:16:14: Hunger!

00:16:14: Und wenn ja wo gespürigt sind.

00:16:16: im Körper kann ich Hunger und Appetit zum Beispiel unterscheiden.

00:16:22: Oder eben auch während des Essen, wenn ich es möchte essen, habe ich es gerne.

00:16:30: Und wenn ich wissen, wie das Körper damit geht dann auch die Geschwindigkeit, also wie gesagt ist nicht nur was man essen sondern auch wie wir essen.

00:16:41: Dort hat er dann auch ein Sättigungsgefühl eher wahrnehmbar wieder ist.

00:16:48: Und es ist nicht zu fest wieder auf das Essen konzentrieren.

00:16:52: Das ist sehr eine individuelle Frage.

00:16:54: Man kann sich nicht so standardmässig beantworten, weil es darauf auch kommt, wo jemand gerade aussteht.

00:17:01: Wenn Menschen merken, sie achten sich eher zu wenig drauf, weil viele mit der Wahrnehmung im Aussen sind oder im Alltäglichen, dann kann das erst mal wieder trainieren und sich nur schon einmal zu achten sein.

00:17:16: Dann gibt es aber auch Menschen, die sich schon übermässigen oder wie zu viel auf den Körper achten.

00:17:22: Da muss man denken... Dort ist er nicht so richtig, aber für die anderen ist es ein guter

00:17:26: Weg.

00:17:27: Sie haben vorhin eben diese Trends angesprochen, die wir oft auf Social Media sehen.

00:17:34: Welche Einfluss hat Social Media gerade zu unserem Verhältnis, das wir zum Essen bekommen haben?

00:17:42: Lernen wir dort zu richtigen!

00:17:44: Also es hat ... sicher ein grosser Einfluss.

00:17:47: Es kommt dann aber auch wieder darauf an, in welche Richtung es gibt sowohl eine negativen Auswirkung als auch eine positive, die man haben kann und das würde ich nicht einfach pauschal einteilen.

00:18:03: Zum Beispiel?

00:18:05: Ja, es kommt ganz darauf an eben welchen Kanälen, dass man folgt oder so auch die Frage von was sind das denn ... für Personen, die Informationen zu Ernährung gehen.

00:18:15: Zum Unterschiede von der Information auch.

00:18:19: Was hat diese Person führen?

00:18:21: Hintergrund gibt es hier wie eine Ausbildung oder auch einen Titel dazu.

00:18:27: Ein Stichwort von einem Coach zum Beispiel, das sind keine geschützten Titeln.

00:18:33: und dann gibt es über Fachpersonen, die geschützte Titel tragen, die auch Qualitätsstandards dahinter stehen.

00:18:41: Und dort ja sich einfach auch bewusst sein, dass wir uns immer mehr in diesen Algorithmen... der sogenannten Bubble befindet, wo dann auch spannend ist mal zu schauen, ob ich mir den Algorithmus immer mehr von der gleichen Information.

00:18:55: Und was wäre denn vielleicht einmal ein Gegenpol und auch dort gut bei sich hin zu spüren, wenn wird man das zu viel?

00:19:03: Also wenn es einem mal von den Nerven, wenn man nur noch die ganze Zeit Ernährungsvorschläge oder Beiträge zu dem sieht.

00:19:09: Oder dass er selbst einmal kritisch bis sich hinterfragen darf

00:19:13: was man

00:19:13: konsumiert.

00:19:15: Ja weil's nicht nur der Ernährung ist wo wir uns mit dem Essen nehmen sondern auch unsere Hirnärung betrifft was wir für Content konsumieren.

00:19:25: Dann leben wir wieder fünf Mal auf das Katzenvideo klicken dann kommt vielleicht wieder etwas anderes Weil ihr alles spielt, aber vielleicht auch noch, weil wir aufgewachsen sind.

00:19:34: Meine Mama hat zum Beispiel immer sehr gesund gekocht und in unserer Familie ist wirklich niemand übergewichtig.

00:19:40: Es kann sein, dass mein Bruder und ich darum heute noch einen Drang nach so grünen Zeug haben.

00:19:48: Ja, also wenn wir aufwachsen und prägt werden rund um Essen hat es einen grossen Einfluss.

00:19:53: Also sprich auch was man für Glaubenssätze rund um essen lernt den Umgang damit und das dort auch mitgegeben wird wie viel Ausgewogenheit, wie viele Erlaubnis gibt zum Essen?

00:20:09: Was verbindet man für... Emotionen auch mit dem Essen, also dass es möglich ist wenn es eine gesunde Begleitung ist.

00:20:18: Auch mit viel Spassgenuss und eben schönen Gefühle verbunden sein Dankbarkeit und nicht so mit dem Stress oder Ängstlichen die dann schlussendlich belastet.

00:20:32: Und wir sind ja als inneren älteren Rollen auch Vorbild.

00:20:37: Und es ist nicht nur wichtig, was man am Kind sagt sondern auch wie wir selber vorlebt.

00:20:44: Vielleicht hören Kinder, dass man isst, was auf dem Tisch ist oder schockig gibt als Belohnung.

00:20:51: Wie können wir die Glaubenssätze für die nächste Generation am besten durchbrechen?

00:20:56: Ebenes Essen mit Freudekoppeln ist ja etwas wahrscheinlich.

00:21:00: Gibt's da sonst noch Tipps?

00:21:01: Ja also sich dann ... die Glaubenssätze oder die Floskeln, die man oft auch unbewusst sagt.

00:21:09: Sich dann zuerst mal bewusst werden und sich überlegen, was möchte ich denn weitergehen?

00:21:16: Weil etwas durchbrechen heisst immer auch, wenn es sich auflöst, braucht es etwas Neues.

00:21:22: Und dann ist wiederum Frage, was orientiere ich mich mit dem?

00:21:26: Dann gibt es ja noch weitere, also dass Kinder auch zulassen, wie redet man über den eigenen Körper ... Und Orthorexie ist dann wie ein Risikofaktor für andere Essstörungen und am Schluss spielt das alles mit rein.

00:21:43: Losgelöst vom Essen, also das Thema Selbstvertrauen ins Kind stärken Beziehungsfähigkeit, Konfliktfähigkeit.

00:21:51: Das sind so drei ganz wichtige Sühle wo man auch weiss in der Prävention von Essstörungen spielt diese wichtige Rolle und die kommen überall in allen Lebensbereich nicht nur wenn es ums Essen geht stärken in Bezug auf das Essen im Dialog zu bleiben, also den Austausch darüber.

00:22:12: Auch mal nachfragen, wenn es Kinder etwas nicht gerne haben oder was einem davon nicht entspricht.

00:22:20: der Duft und der Geschmack so viel mehr, wo die Frage ist wie man sie ist und nicht was man sie isst.

00:22:31: Vor mir am Schluss noch mal schnell... Ein bisschen servisorientiert werden.

00:22:35: jetzt noch eine ganz steile These.

00:22:38: Es gibt Binsch-Eating, es gibt Orthorexie und ungesunde Ernährung, Anorexien.

00:22:43: haben wir nicht irgendwo durch alle in irgendeiner Form von der Essstörung?

00:22:49: Nein das würde ich nicht sagen und das ist eine wichtige Unterscheidung weil wie gesagt das ist ein Spektrum Wenn es ein kippt in einem pathologischen Verhalt oder in einer Essstörung, das hat v.a.

00:23:03: auch damit es durch eine Symptome über eine gewisse Zeit besteht und dass dann auch ein Leidensdruck hier ist, auch ein Gefühl von Kontrollverlust – also ich kann mein Verhalten eben nicht mehr so flexibel halten wie ich das gerne möchte Und dann je nachdem auch nicht nur die eigenen Belastungen, sondern auch Belastung in einem Familiensystem oder im Umfeld entstehen.

00:23:28: Ja.

00:23:29: Vielleicht machen wir zum Schluss gerade diese Frage.

00:23:32: Wenn jetzt jemand zulässt, der sich Sorgen macht, z.B.

00:23:35: Eltern und ihre Teenager, wie sprechen wir den Verdacht auf Orte?

00:23:40: Am besten an ohne dass die Person gerade in so eine Verteidigungshaltung geht.

00:23:47: Ja, das ist eine wichtige Frage.

00:23:50: Vor allem auch weil sie ja bei einem selber so kann die Hemmungen eben auslösen ... oder Unsicherheiten auch, soll es jetzt ansprechen oder nicht?

00:24:01: Vielleicht zuerst mal bis sich so ein bisschen zu klären.

00:24:05: auch warum ist mir das wichtig?

00:24:07: also zu merken auch ich mache mir Sorgen und dann Vielleicht hilft das vorab, sich zu informieren bei solchen Gesellschaften.

00:24:16: Zum Beispiel für Essstörungen oder auf den Webseiten von der Arbeitsgemeinschaft für Ess-Störungen.

00:24:23: Die haben gute Leitfäden und Informationen, die man wie vorweg schon klären kann.

00:24:29: Das können wir in der Show noch, sonst auch verlinkt.

00:24:32: Genau!

00:24:34: Und dann beobachtigen Schildereigene?

00:24:38: Zuerst sagen, ich habe das nicht beobachtet oder nehme das wahr und mache mir dazusorgen.

00:24:47: Nachfragen bleiben offen und zuerst mal zulassen der Person.

00:24:52: Und nicht gerade in eine wertende oder abwertende Haltung gehen oder etwas überstülpen wollen sondern eher zurückhaltend bleiben und zuzulassen.

00:25:03: Offen?

00:25:04: Genau.

00:25:05: Ohne einen Vorwürfe zu machen.

00:25:08: Danke vielmals für die Einsichten an diese Tipps und ihr versucht auch bei uns, wegliesente.

00:25:13: Danke vielmal!

00:25:14: Recherchiert und produziert hätte.

00:25:16: ich folgt Jasmin Werndli.

00:25:18: Mein Name ist Sinal Bissetti Und wenn dir gefallen hat was du gehört hast dann lass uns gerne einen Kommentar oder noch besser fünf Sterne hier.

00:25:26: Über ein Abo würden wir uns natürlich auch freuen.

00:25:29: Ich sage danke vielmals fürs Zuschauen bis bald.

00:25:46: Länger gesund ist präsentiert worden von Toyota Enjoy Toyota Electric.

00:25:56: Und von Sonne, der Online-Praxis von Svika will Gesundheit alles ist!

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